Albumcheck | Fall City Fall: Victus

Nicht nur Justin Bieber kommt aus Kanada, sondern auch richtige MusikerInnen wie Silverstein oder auch -etwas jünger als diese und hier vorgestellt- Fall City Fall, die irgendetwas metalhardcoreprogressivmäßiges über ihr Publikum schütten.

Am Freitag, den 25. Januar erscheint deren Album „Victus„, welches recht giftig beschallt. Zu regelrecht fräsender Musik kommen Vocals, als werde der Sänger gerade von Zombies angeknabbert und darüber wenig erfreut. Screaming kann auch derbe in die Hose gehen und besch***en klingen- muss es aber nicht!

In der Tat ist dieses Screaming etwas artikulierter und melodiöser als die meisten anderen, und etwas „Originalstimme“ ist durchaus erkennbar. Was recht gut passt zu dem aggressiven Hintergrund, der wiederum auch nicht nach Dauerstaubsauger klingt, sondern trotz massiver Verzerrung immer noch strukturiert. Die fünfköpfige Gruppe lässt allerdings auch „richtige“ Melodien einfließen, dann aber unheimlich bis gruselig.

Ein Opus nicht für die breite Masse, denn der dürfte es schwer zugänglich sein. Und leider mit etwas zu wenig Abwechslung. Ein Schuss mehr Engagement hätte auch gutgetan.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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