Albumcheck | Continents: Idle Hands

Wenn eine Band Continents heißt, dann klingt das eigentlich ganz harmlos. Als könne man das Album bedenkenlos seiner alten Großtante schenken. Das kann man auch. Aber man sollte es nur tun, wenn man möglichst schnell erben möchte!

Denn das in einer Woche erscheinende Album „Idle Hands“ beinhaltet nichts greisentaugliches. In den CD-Player gestopft offenbart sich metallisierten Hardcore von ausgesuchter Hässlichkeit. Das seit 2010 sein Unwesen treibende Quintett hat sich sogar zum Top-Youtube-Metal-Act des Vereinigten Königreiches geknüppelt!

Hardcore-Puristen und MeTaliban dürften wohl die Nase rümpfen, denn weder machen Continents reinen Hardcore, noch pures Metall. Doch mit offenem Ohr gehört (von mir aus auch mit Stöpsel) bringt „Idle Hands“ jede Menge Vergnügen. Erinnerungen an die Frühzeit des Thrash Metal werden wach ob der Uneindeutigkeit. Kaufen, Spaß haben!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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