Albumcheck | #3 von The Script

Immer wieder klasse, wenn wir Promo-CDs zugesendet bekommen ohne auch nur einen Hauch von Informationen dazu zu bekommen. Dann ist meistens suchen angesagt. Das gestaltet sich manchmal etwas schwierig. Nicht so im Fall von The Script, einer aus Irland stammenden Band. 

Dessen drittes Album „#3“ erschien bereits am 7. September 2012 in Irland, am 10. September 2012 in Großbritannien und am 9. Oktober 2012 in Nordamerika. Ab dem 25. Januar 2013 ist das Doppel-Scheibchen nun auch offiziell in Deutschland erhältlich. 

Die ausgekoppelte Single „Hall of Fame“ wird als Titelsong des am 7. Februar 2013 startenden zweiten Teil von „Kokowääh“ herhalten müssen und entstammt einer Kollaboration mit US-Rapper will.i.am von den Black Eyed Peas. Til Schweiger ist für seine musikalische Kinofilmuntermalung bekannt und konnte somit schon einigen Künstlern den Erfolg in den deutschen Charts garantieren.

Jedoch sollte man „#3“ nicht allein darauf reduzieren. In feinem Pop-Gewand gekleidet, haben die Songs großes Chart-Potenzial und beheimatet sicherlich den ein oder anderen Chart-Breaker. Radiotauglich sind die Track allemal. Zwar künstlerisch kein ganz großes Spektakel, aber dennoch Ohrwurmverdächtig.

Kein Wunder also, dass der Longplayer in Irland Platz 1 und in Großbritannien Platz 2 der Albumcharts erreichte. Obwohl es sich bei „#3“ um das dritte Studioalbum von The Script handelt, dürfte den Jungs der internationale Durchbruch sicher sein. Zumindest die Deutschen werden sie lieben, denn ihre Musik ähnelt vielen Künstlern, die bereits von Til Schweiger ausgewählt wurden. Gleicher Stil, aber auch nicht schlecht.

So dürfte dieser Longplayer, der zugleich mit 2 CDs daher geschlichen kommt, für positive Überraschung auch in den deutschen Charts sorgen.

Anspieltipps: 

  • Hall of Fame
  • If you could see me now
  • Glowing

1 Comment

  1. Paul Tscharner sagt:

    Danke für den Artikel, habe die bei Wetten Dass gesehen, mochte den Song und bin so auf Eurem Review gelandet. Was ein bisschen anklingt, ist die Halbwertzeit der Songs. Nachdem ich die Platte jetzt nochmal bei Spotify gegengehört habe, war ich gar nicht mehr sooo begeistert. Handwerklich gut gemacht, aber halt doch sehr auf die Charts schielend… Werds mir wegen der tollen Single dennoch zulegen.

    Viele Grüße,
    Paul

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