Albumcheck | Warrior von Ke$ha

Ke$ha ist zurück und liefert uns mit „Warrior“ DAS Popalbum des Jahres. Wie nicht anders zu erwarten war, ist das 25 Jährige Partygirl ihrem Motto treu geblieben: Wild, laut und extrem eingängig!

Ke$ha hatte sich vorgenommen den Rock n Roll Sound der 70er ins Jahr 2012 zu bringen, dabei aber trotzdem modern zu klingen. „Cockpop“ nennt sie ihren Sound. Wer jetzt aber denkt, einen erwartet ein Rockalbum, liegt falsch. Zwar hört man in den Songs „Dirty Love“ (feat. Iggy Pop) oder „Gold trans am“ deutliche Rockeinflüsse, doch der größte Teil des Albums klingt sehr elektronisch und tanzbar. Selbst sagt Ke$ha, dass Rock n Roll nicht unbedingt ein Sound sein muss, sondern eine Einstellung ist. Und diesen „Sex, Drugs and Rock n Roll“ Lebenstil hört man eindeutig. Wer Ke$ha mal live erleben durfte weiß genau, was damit gemeint ist.

Ihre Songs mögen vielleicht für die Charts produziert sein, heben sich allerdings vom Einheitsbrei der Diskotheken ab und entwickeln ihren ganz eigenen Charme. Mit ihrer gewohnten I-dont-give-a-fuck-Attitude rapt Ke$ha die Strophen von Songs wie „Crazy Kids“ oder „Warrior“ und lässt es dann in den richtig Refrains knallen. Melodien die nicht mehr aus dem Kopf gehen, Beats bei denen man nicht mehr still sitzen kann.
Doch wer Ke$ha nur als Partygirl kennt, sollte sich auch die Downtempo Nummern des Albums anhören. Ke$ha zeigt uns nämlich auch noch eine verletzliche und sehr persönliche Seite von sich.

Der Track „Last Goodbye“ (auf der Deluxe Edition) zählt wohl zu einen der besten Songs der Sängerin. Sehr gefühlvoll und ergreifend. Zudem wurde auf dem gesamten Album am Auto-Tune Effekt gespart, was ein für alle Mal beweisen sollte, dass Ke$ha auch gesanglich was drauf hat. Auch der letzte Track „Past lives“ spiegelt eine nachdenkliche und glaubwürdige Künstlerin wieder. Somit zeigt Ke$ha viele Facetten und bleibt sich doch immer treu.

Wer ihre aktuelle Biographie „My crazy beautiful life“ gelesen hat weiß, dass Ke$ha versucht hat, das bestmögliche Album ihren Fans zu bieten und 100 Prozent hinter „Warrior“ steht. Und das hört man auch! Jeder einzelne Song des Albums könnte als Single die Charts erobern. Von Ke$ha werden wir in Zukunkft noch einiges hören.

 

Vielen Dank an Julian für die tolle Review!

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