Albumcheck | Guten Tag von Paul Kalkbrenner

Guten Tag, so nennt sich der neue Longplayer von Paul Kalkbrenner. Der DJ scheint es sich wohl zur Aufgabe gemacht zu haben, seine Songs mit seltsamen Namen auszustatten. So gibt es diesmal „Spitz-Auge“, „das Gezabel“ oder auch „Hinrich zum See“ zu hören. 

Nun ja, entweder mag man die Musik von paul oder eben nicht. Das ist m.E. reine Geschmacksache  Doch die Namen der Tracks sind schon wirklich einzigartig, was jedoch nicht heißen mag, dass die Songs ebenso lustig erscheinen. 

Mit 17 Liedern und einer Gesamtlaufzeit von mehr als 58 Minuten ist der Kalkbrenner-Fan schon einmal ganz gut bedient. Und auch klanglich weist das Werk „Guten Tag“ eine kleine Veränderung zum Vorgängeralbum „Icke wieder“ auf, welches im letzten Jahr erschien. So dominiert ein durchdachtes Konzept die Scheibe, welches weniger experimentell erscheint. Die abwechslungsreichen Tracks glänzen mit harten Beats, netten Einspielern und schönem DJing.

Allgemein wirkt „Guten Tag“ tanzbarer und nicht am Publikum vorbei produziert. Besondere Highlights sind bei „Der Buhold“, „Fochleise-Kassette“ (nur 0:32) , „Trümmerung“ oder auch „Bieres Meuse“ zu finden.

Fazit: Top – die Watte quillt!

1 Comment

  1. Karo sagt:

    Ich mag den Paul voll gern hören, das neue Album gefällt mir auch ziemlich gut. Allerdings könnte es länger sein, ich finde eine Stunde immer recht wenig.
    Wie freu ich mich aufs Southside dieses Jahr. Endlich ist er auch mal in meiner Nähe. 🙂
    Kann ich nur empfehlen, wenn es jemanden interessiert hier gibt es ein paar Videos von letztem Jahr. http://www.suedkurier.de/southside./Best-of-Southside-2012-Unsere-Videos;art372568,5565522

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