Albumcheck | [b.abuse]: Devil’s Harvest

Aus Saarbrücken kommen die? Das passt ja mit meinen Eindrücken von dieser Stadt zusammen, in der ich mal ein paar Wochen residieren musste. Die Musik jedenfalls vermittelt ungefähr, wie ich sie empfand.

Düster und wie in Trance raspelt sich Devil’s Harvest, das Mitte August erschienene Album der seit bereits zwanzig Jahren aktiven [b.abuse], in das Gehör und klingt dabei wie in Schallwellen konvertierter rottender, bröselnder Beton von den Resten von Westwall und Maginot-Linie.

Tropfend feuchte Klanggewölbe umhüllen gespenstisches Schreien wie von der Leiche dessen, was vor dem Post Rock gestorben ist. Verstörend für denjenigen, der es nicht gewohnt ist. Teilweise faszinierend. Nur leider manchmal auch etwas monoton.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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