Albumcheck | ||| von Crystal Castles

In der Elektronik-Szene genießt das kanadische Duo Crystal Castles hohes internationales Ansehen. Ihre bisherigen Alben werden für ihren außergewöhnlichen Individualismus geschätzt.

Mit „III“ legen sie nun ihr neues und drittes Album vor. In alter und gewohnter Manier präsentieren sie sich wieder schlicht elektronisch mit schickes Beats und netten Voice-Einspielungen. 

Allerdings ist man im Vergleich zu den vorangegangenen Alben dann doch etwas enttäuscht.  Zwar sind die Melodien gut herausgearbeitet, klingen aber häufig zu flach. Die gewohnt verzerrte Stimme von Alice Glass kann da auch nicht unbedingt punkten. Es erscheint zu aufgesetzt und somit sehr düster und künstlich. Hier fehlen leider prägnante Songs wie „Baptism“ oder „Air War“.

Chrystal Castles hätte die Tracks ruhig ein wenig tanzbarer und poppiger  gestalten können, so dass es für den Ohrenzeugen in sich ein schlüssigeres Konzept ergeben hätte. Das kratzige Rauschen kommt besonders negativ über Kopfhörer zum tragen, so dass man die Regler leiser stellen muss.

„III“ ist zwar ein nettes Album, kann aber mit den beiden Vorgängern nicht wirklich mithalten.

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