Albumcheck | The Best of Eva Cassidy von Eva Cassidy

Man merkt es schon. Weihnachten steht vor der Tür und es ist mal wieder Zeit für viele „Best of“. Wie die Wahnsinnigen veröffentlichen die Plattenfirmen reihenweise diese Ansammlungen von den besten Liedern einzelner Künstler. Auch bei der neuen Best of Eva Cassidy könnte man den Eindruck erhalten. 

Das Paperback ist in schlichtem weiß gehalten und glänzt mit einer goldenen Schrift. Doch bei „The Best of Eva Cassidy“ verhält sich der Fall etwas anders. Die amerikanische Sängerin, die hauptberuflich Gärtnerin in einer Baumschule war, verstarb im Jahr 1996 an Hautkrebs. 

An einem 02. November. Auf den Tag genau, lediglich acht Jahre später, kommt nun die Sammlung ihrer wunderschönen Songs auf den Markt. Bei den insgesamt 20 Titeln herrscht absolute Taschentuch-Gefahr. Dabei muss man noch nicht einmal von dem Tod der Sängerin wissen.

Die Aufnahmen zu dem Album entstanden bei ihrem letztem Live-Konzert im Herbst 1996 auf einer für sie organisierten Benefiz-Veranstaltung im „At the Bayou“, Georgetown, Washington D.C. Hier sang sie vor Fans, Freunden und Familie.

Angesiedelt im Bereich Folk, Soul und Country hat Eva Cassidy eine überzeugende Performance hinterlassen, die jeden Menschen, der auch nur einen Ansatz von Romantik besitzt, fliegen lässt. Wunderschön ihre Interpretation von Coverversionen und der alten Klassiker „What a wonderful world“, „Ain’t no sunshine“, „Time after time“ und „Over the rainbow“.

Gerade dieser Song machte Eva Cassidy über Nacht in England posthum berühmt. Das Lied war auf dem Album Songbird, welches sich daraufhin allein in Großbritannien eine Million Mal verkaufte und im Jahr 2001 zu den meistverkauften CDs in Großbritannien gehört. Ihre Stimme berührt das Herz. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.