Albumcheck | Schein & Sein von PUR

PUR sind back! Das schreibe ich nicht nur einfach so, es ist wirklich so. Seit mehr als 30 Jahren machen die Schwaben deutsche Musik. Mit einer Fangemeinde, die vom Alter unabhängig ist, haben sich PUR in ihrer Karriere in die Herzen der Menschen gespielt. 

PUR ist ein großes Kaliber in der deutschen Musiklandschaft. Und: Ihr neues Album „Schein & Sein“ ist der beste Longplayer seit langer Zeit.

ENDLICH!

Sie sind zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. PUR klingen authentischer und frischer denn je. Um es vorweg zu nehmen, der Longplayer ist einfach nur der Hammer! Da einem die Worte fehlen, fällt es schwer eine Rezension zu verfassen. 

PUR drücken in ihrer Musik aus, was andere denken. Als Ohrenzeuge fühlt man einfach mit. Freude, Trauer, Hoffnung, Mitgefühl …… Verstand. Taschentuchgefahr ist definitiv gegeben. Ich weiß nicht, wie es PUR immer wieder schaffen, den Nerv der Zeit zu treffen, in einen persönlichen Context zu setzen und für andere verständlich zu machen. Doch die 14 Song starke Scheibe berührt das Herz und zeigt auf, dass nicht alles hoffnungslos ist und es sich immer zu kämpfen lohnt.

Der Longplayer sprüht vor Lebensfreude. Es macht einfach Spaß zuzuhören. Tolles Album!

1 Comment

  1. nachgebloggt sagt:

    Ein interessantes Album mit einem interessanten Thema. Ich mag es sehr, wenn Alben solche entsprechenden Themen haben und nicht einfach unsortiert Tracks drauf sind. Letzteres sieht man von jüngeren Bands. Gestandene Musiker haben aber diese Themen. Ob es aktuell das Las Vegas Thema von DJ Bobo ist, das Paris Thema von Götz Alsmann oder eben das Schein und Sein von Pur. Hartmut Engler erzählt in dem unten angehängten Video, wie er auf die Idee gekommen ist, dass gerade als Künstler viel Schein präsentiert wird und eben wenig Sein. Das Album handelt davon, die Titel passen meistens sehr auf das Thema und lassen sich sehr schön hören, wie eben jedes Pur Album. Allerdings fehlt mir persönlich dieser gewisse Track, den man 10 Mal am Stück hören will und noch nicht genug hat, der ist dieses Mal meiner Meinung nach nicht drauf. Das heißt aber nicht, das das Album schlecht ist, in keinster Weise, ich mochte es, man kann es nebenbei reinmachen und laufen lassen und hat schöne Musik laufen.

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