Albumcheck | Kontor Top Of The Clubs – The Biggest Hits Of The Year MMXII

Betrachtet man sich die Entwicklung der Kontor Top of the Clubs Compilation, muss man sich erschrocken abwenden. Klar, spiegelt die musikalische Zusammenstellung das wieder, was in deutschen Clubs rauf und runter läuft, aber dann muss schlechte Musik in Deutschland laufen. 

Vom ehemaligen House-Flair ist nicht mehr viel übrig geblieben. Dafür gibt es Stars, wie Flo Rida, Chris Brown, Usher, Pitbull, Akon, Snoop Dogg, Timbaland usw. zu hören. Allesamt Hip Hopper, die mit ihrem abgenudelten Eurodance-Sound einem mehr als auf die Nerven gehen. 

 

Es bleibt einem nur festzustellen, dass die neue Richtung der Kontor-Compilations irgendwie gar nicht mehr zum Label passt.

Man will einfach keine „Comerz Mainstream-Hip-Hop-Musik“ hören. Im Fokus von Kontor standen immer harte Beats, gepaart mit schicker House- oder Dance-Musik. Jahrelang war Kontor daher Vorreiter. Es gab immer wieder Schönes und Neues zu entdecken.

Wenn ich mich noch an die ersten Exemplare der Ausgabe erinnere und diese mit den jetzigen Ausgaben vergleiche, kann ich einfach nur noch schreiben: schlecht, schlecht, schlecht!

 

2 Comments

  1. Maria Böhm sagt:

    Stimmt mich etwas traurig, diese Kritik zu lesen. Kontor stand auch bei mir jahrelang für aktuellen Club-Sound mit den aktuellsten House-Tracks. Wenn sich jetzt selbst Kontor auf Flo-Rida etc. einschießen, oh Gott, wo soll das enden…fehlt nur noch, dass sogar bei Armada neben Armin van Buuren die neuesten Auskopplungen von Pitbull angeboten werden *augenverdreh*

    • Edgar Schmidt sagt:

      Vergiss nicht, dass dies nur Geschmackssache ist. Ich kauf auch jede TOTC-Ausgabe seit der 30 und wurde hiermit nicht enttäuscht. 8 von 10 Sternen, wäre etwas weniger Dance-Pop und mehr Progressive-House drauf, gäbe es auch 9 oder sogar 10 Sterne… Allerdings fand ich die Biggest Hits Of The Year von 2011 besser.

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