Albumcheck | Just in Time von Dennis Durant

Dennis Durant ist beileibe kein Unbekannter. Er hat viele Jahre bei dem Musical „König der Löwen“ in Hamburg gesungen und als Schauspieler in vielen TV-Shows wie „Verbotene Liebe“ oder „Alles was zählt“ mitgewirkt.  Seit mehreren Jahren widmet sich Dennis nun schon seiner Karriere als Solo-Künstler. Nun ist sein vierter Longplayer „Just in Time“ erschienen.

Da ist es natürlich klar, dass wir uns dem Werk widmen. Verwundert sind wir jedoch über iTunes, welches das Werk von Dennis Durant als R&B einstuft. Denn wenn man die CD in den Player schmeißt, hat man diesen Eindruck überhaupt nicht. 

Ganz im Gegenteil. Vielmehr würde man die Sangeskunst dem Jazz zuordnen. Der (eigentliche) US-Amerikaner überzeugt mit seiner samtenen Stimme auf anhieb. „Just in Time“ ist ein Album mit wunderschönen Melodien und fetten Soul-Grooves und (wie schon angemerkt) mit leichten Jazz Einflüssen.

Ruhig und sanft zwirbelt sich die Musik des Künstlers in das Ohr der Ohrenzeugen. Elf Songs sind auf dem Longplayer zu hören, die zwar jeweils eine eigene Geschichte erzählen, aber dennoch gut ins Gesamtbild passen und sich gegenseitig vervollständigen.

Für uns einziger störender Faktor: die Hommage an St. Pauli in deutscher Sprache. Auch das Booklet ist eher minimalistisch gehalten.

Ansonsten sehr nett!

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