Albumcheck | Antidote: No Peace In Our World

Zwischen dem letzten und dem neuen Album liegen ja nur einundzwanzig Jahre. Also keine Hektik, Hardcore ist schon hektisch genug. Scheinen sich die Herren aus New York City gedacht zu haben.

Und doch rauften sich Antidote wieder zusammen, und der Titel des Albums spricht eine Wahrheit aus: „No Peace in Our Time“. Und liefert, wie erwartet, klassischen New Yorker Hardcore.

So soll es sein: Krachend, wütend, laut. Aber nicht undifferenziert, wie heutzutage. Die Verzerrung klingt noch nach „Ich versuche gerade, meinen Verstärker umzubringen“ und nicht nach „Ich bin schon längst fertig!„. Und, heute auch selten: Die Stücke klingen auch unterschiedlich. Es rappelt noch in der Kiste, und wie! Die Herrschaften zeigen dem Nachwuchs noch immer, was eine Harke ist. Ohne deswegen altersmilde zu erscheinen.

Ab 16. November erhältlich.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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