Albumcheck | Alma von Carminho

Heute können wir euch eine absolute Ausnahme-Sängerin vorstellen. Mit „Alma“ veröffentlicht Carminho bereits ihr zweites Album. Besonderheit ist der portugisische Fadogesang, welcher bereits von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Um zu erfahren ob diese Songs auch massenfreundlich sind, haben wir das Album natürlich von vorne bis hinten durchgehört!

Carminho, die sich mit bürgerlichem Namen Carmo Rebelo de Andrade nennt ist eine portugisische Fadosängerin. Bereits als Kind wurde sie in diesen Musikstil eingeführt, da ihre Mutter selbst eine bekannte Fadosängerin war. Da ist es natürlich naheliegend selbst in dieses Genre einzutauchen. Und das eindeutig mit Erfolg. Bereits 2003 gab sie erste Konzerte in der Schweiz und Argentinien. Zudem wurde sie 2005 von der Stiftung „Amália Rodriguez“ zur besten weiblichen Neuentdeckung des Jahres ausgezeichnet.

Nun aber mal zum Album selbst. Das Album wurde bereits Anfang des Jahres in andren Ländern veröffentlicht und hüpfte dort direkt nach oben. Sogar eine Platinauszeichnung kann das Album vorweisen. Am 2. November wurde das Album nun in Deutschland veröffentlicht und kommt auch hier ziemlich gut an. Doch allerdings muss man sagen, das Fadogesang tatsächlich sehr speziell ist und nicht bei jedem auf offene Ohren stoßen wird. Das mindert natürlich keineswegs die Qualität des Gesangs und die Klasse des Albums, dennoch wirken die Songs im gesamtbild für Nicht-Fado-Experten ziemlich gleich und auch die Sprache selbst dürfte nicht jedem liegen. Alles in allem dürfte das Album für Liebhaber des klassichen Fado ein wahres Highlight sein, aber auch andere, die auf Außergewöhnliches stehen, sollten sich das Scheibchen nicht entgehen lassen!

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