Albumcheck | The Origin of Love von Mika

Der Chatstürmer Mika ist zurück! Mit seinem neuen Album „The Origin of Love“ veröffentlicht der Sänger nun sein drittes Studioalbum und möchte natürlich an den Erfolg der Vergangenheit anknüpfen. Bisher wurden knapp 6 Millionen Tonträger verkauft. Wir sind also gespannt zu wievielen weiteren das aktuelle Album verhelfen wird.

Michael Holbrook Pennimann nennt sich der libanisisch-britische Sänger, Komponist und Produzent mit bürgerlichem Namen. Sonderlich lange im Musikgeschäft ist er noch nicht und kann dennoch weltweit 6 Millionen verkaufte Platten vorzeigen. Vorallem aber sein Debütalbum „Life in Cartoon Motion“ 2007 sorgte für den internationalen Durchbruch. Nun folgt sein drittes Album „The Origin of Love“ und die Erwartungen liegen natürlich hoch. Die Frage ist nun, ob es sich wirklich lohnt das Album zu kaufen?

Das Album wirkt äußerlich etwas amateurhaft und billig, das ist das erste was mir aufgefallen ist als ich das Album vor mir liegen hatte. Aber die Songs des Albums sind natürlich wichtiger. Normalerweise ist Mika für Ohrwürmer bekannt, aber so richtig konnte ich keinen auf dem Album ausmachen. Klar sind einige Songs dabei die herausstechen z.B „Origin of Love“ oder „Celebrate“ aber so richtig Ohrwurmmässig? Leider nicht. Wenn man sich vergangene Songs anschaut scheint er tatsächlich in der Hinsicht etwas nachgelassen zu haben.

An stimmlicher Qualität mangelt es zum Glück nicht. Gefühlvoll und gleichzeitig extravagant genug um seine Persönlichkeit vollends auf den Songs einzuprägen, sind seine Lieder durchaus hörenswert. Vorallem aber die Retro Elemente sorgen dafür, dass die Songs sich nicht alle gleichen, sondern jeder Songs wirklich einzigartig ist. Alles in allem wird das Album wahrscheinlich nicht mit vorherigen mithalten können, aber trotzdem zeigt Mika, dass er noch vieles erreichen will und auch die Chancen dazu hat.

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