Albumcheck | Sonne von Schiller

Es regnet Strippen, überall wo man hinschaut. Zum Kotzen. Dann wird es auch noch früher dunkel und morgens später hell. Gott sei dank, die Uhren wurden noch nicht umgestellt. Es ist Oktober und das neue Schiller Album „Sonne“ steht in den Plattenläden. Kaufen kann man den Longplayer auch in Onlinestores, denn Plattenläden sind ja schon out. 

Soviel Sonne im Herzen kann man doch gar nicht mehr haben, oder? Wer sich jedoch in das neue Werk „Sonne“ von Schiller eintauchen lässt, bewahrt sich noch immer ein paar wohlige Strahlen, die direkt von Herzen kommen.  

Anfangs noch Chill Out, entwickelt der Longplayer seine eigene Dynamik, die den Zuhörer mitreißt. Gast Musiker wie Unheilig,Kate Havnevik, Meredith Call oder Owl City aka Adam Young geben dem Werk ihren letzten Schliff. 18 Tracks voller Hörgenuss, was anderes bleibt einem nicht zu schreiben.

Ein tolles Werk. So wie die meisten Alben von Schiller. Auch bei „Sonne“ setzt Schiller auf Effekte. Er bleibt seinem Stil treu und klingt dabei so gar nicht langweilig und berechenbar.

Schick, schick und definitiv ein Kaufkandidat. Doch können wir schon wieder 10 Sterne vergeben? Es waren schon so viele gute Künstler in den letzten Tagen, die diese Wertung erhalten haben. Aber scheiß drauf.

9 Sterne für Schiller und ein Kaufbefehl!

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