Albumcheck | Seeed von Seeed

Sieben Jahre hats gedauert bis Seeed ihr neues Album fertig hatten. Für die lange Zeit hätte man eigentlich mehr erwarten können. Die Songs wirken anfangs nicht Seeed typisch, aber sind trotzem irgendwie ganz nett. Das neue Album ist also wohl das beste Beispiel dafür, dass die Musik von Seeed reine Geschmackssache ist.

Die Gründung der Band liegt nun bereits 14 Jahre zurück. Anfängliches Ziel war es den jamaikanischen Dancehall in Deutschland zu etablieren. Somit ist deren Stil wohl mit Dub und Dancehall zu vergleichen. Fast die komplette Bandbesetzung ist erhalten geblieben, einzig der Discjockey wurde 2005 ersetzt. Insgesamt hat die Band also durchgehend elf Bandmitglieder. Während der langen Album-Pause von 2005-2012 hat sich der Sänger Peter Fox einen ganz schönen Namen gemacht. Nun ist er aber zurück und sein Soloprojekt beendet. Mit der Rückkehr von Peter Fox kommt nun auch ein neues Album.

Einge Songs des gleichnamigen Albums wurden bereits als Singel veröffentlicht, darunter Molotov, Wonderful Life und Beautiful. Problem ist nur, dass diese fast die einzig guten Lieder des Albums sind. Beim ersten mal Hören hat man zudem das Gefühl das der typische Seeed Style ein wenig verloren gegangen ist. Wenn man sich die Songs aber dann öfter reingezogen hat, sind sie doch eigentlich ganz geil. Neben den bereits als Single erschienenen Songs ist aber vorallem „Seeeds Haus“ absolutes Highlight des Scheibchens. Hört also am besten in den Song rein und entscheidet dann, ob ihr euch das Album kauft. Enjoy!

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