Albumcheck | SECRETS & SINS von The Sinderellas

…es geht um Lust. Verlangen. Geheimnisse.
Es geht um Kopfkino und den passenden Soundtrack.

Es geht um Sünde. Die Sünde ist weiblich und führt uns in Form von fünf schönen, aber gefährlichen Wesen in Versuchung. Die Pussycat Dolls haben es bereits vorgemacht. Mit ausreichend Erotik, Tanz und Show gepaart mit hübschen Mädels und Musik lässt sich ausreichend Geld verdienen. Auf ihren Spuren wandeln nun The Sinderellas, die ihr Album „Secrets & Sins“ auf den Markt gebracht haben. 

Passend dazu wurde ab dem 27. Oktober 2012 auf dem Hamburger Kiez ein Flair aus Erotik, Tanz, Musik und Fashion präsentiert.

„Man darf viel mehr erwarten, als nur eine erotische Show“, erklärt Julietta la Doll, „wir verbinden auf der Bühne unsere Lust an glamourösen Outfits mit unserer Musik, einem Mix aus modern produziertem Pop/Alternative mit Retro Elementen und geben dann noch einen Schuss Sinnlichkeit und Verspieltheit hinzu.“ Gemeinsam mit dem Hamburger Regisseur Jan Christof Scheibe kreierte ein Team aus 25 Leuten eine surreale Welt der Sünde, die Welt der Sinderellas, deren Heimat nun das Gruenspan ist.

„Es ist eine moderne Mischung. Ein Mix aus Konzert, Burlesque-Show und klassischen Theaterelementen.“, freut sich Jan Christof Scheibe.

Ähnlich aufwendig erscheint das Album gestaltet. Hot, hot, hot. Burlesque, das ist das große Wort, welches über jedem Musikstück hängt. Hier muss man schon einmal eine solche Show gesehen haben, um sich komplett in das Album einfinden zu können. Ansonsten verhält es sich bei „Secrets & Sins“ lediglich um ein spaßiges Werk.

Sind einem solche Burlesque- Shows bekannt, kann man nur schreiben, dass man mit „Secret & Sins“ wirklich Lust hat, die gestalterische Umsetzung hautnah zu erleben. Von daher ist der Longplayer sehr gut ausgearbeitet. Schade, dass die Show lediglich in Hamburg stattfindet.

Als Frau kann ich nur sagen, dass man sich unbedingt eine New Burlesque-Show anschauen sollte, denn das hat Stil und hat vordergründig nicht wirklich etwas mit Sex zu tun, geschweige denn mit regulärem Striptease. Vielmehr handelt es sich um eine Kunstform, dessen im Mainstream bekannteste Vertreterin Dita von Teese ist.

Nett gemacht.

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