Albumcheck | Reveal Yourself von Aion

Energiegeladen? – Keine Frage. Mitreißend? – Ebenso. Rockig? – Erst recht. Wovon ist die Rede? – Von Aion, einer Band, die sich 2011 erst gegründet hat. Was gibt es auf die Ohren? – Richtig geilen Alternative-Indie-Rock. 

Hast Du heute schon gerockt? Falls nicht, dann hau einfach mal das Scheibchen „Reveal Yourself“ von Aion in den Player. Falls doch, dann hau einfach das Scheibchen „Reveal Yourself“ von Aion in den Player. So einfach geht das.

Der Longplayer ist bereits im Mai erschienen und sollte eigentlich mit seinen acht Songs einen glatten Minus-Stern erhalten, trotzdem sind wir von dem Werk so fasziniert, dass wir dies glatt vergessen könnten. Wozu gibt es die Repeat-Taste?

Die Jungs von Aion wissen was sie tun. Miguel Mayorga (Voc/Git), Mathis Kerscher (Drums), Sami Majri (Git) und Daniel Peter (Bass) spielen und singen mit Herzblut. Sie strotzen dem allgemeinen Mainstream und haben schon jetzt ihren eigenen Stil gefunden. Ihre Songs weisen eingängige Hooks auf, die sofort in Mark und Bein gehen. Soviel Talent haben wir der jungen Band gar nicht zugetraut. Bei Aion bleibt uns die Spucke weg. Markante Riffs, die hin und wieder auf Pop treffen, ohne dabei die Seele des Rock zu verlieren. Qualitätsmusik aus Deutschland, die man anhand des weichgespülten Wischiwaschi in den Charts schon seit langem vermisst. Ehrlich und klar. Das Debütalbum von Aion hat es wirklich in sich.

Wenn es die Jungs von Aion nicht ganz falsch anstellen, dürften sie in ein paar Jahren zu den ganz Großen gehören. Ganz, ganz großer Geheimtipp! Beeindruckend!

Anspieltipps: 

  • Since I believe
  • Different to me
  • We’re all divine
  • This to Heart

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