Albumcheck | Pathology: The Time of Great Purification

Vorgestern erschien es endlich, das neue Album der Metaller mit einem sehr verheißungsvollen Namen, dessen Musik ihm auch alle Ehre macht.

Die Rede ist von Pathology, deren Grunzen wahrlich pathologisch klingt und in der Death-Metal-Szene seinesgleichen suchen dürfte. „The Time of Great Purification“ heißt es, obgleich es eher nach großer Verunreinigung klingt.Unwillkürlich fühle ich mich ob des -äh- Gesanges tiefer Lage an die legendären Demilich erinnert, wobei das Growling von Pathology ein wenig gurgelnd-röchelnder im Klang ist als deren eher rülpsiges. Angenehm brutal-hässlich misshandelte Musikinstrumente machen das Album zu einem sowohl schmerzhaften als auch erfreulichen Klangerlebnis, welches leider außerhalb der Szene von Liebhabern sehr brutaler Musik mangels Aufgeschlossenheit eher wenig Anklang finden dürfte.

 

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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