Albumcheck | Narrow Road von High and Low

Durchaus nett anzuhören ist das Werk „Narrow Road“ von High and Low, der Band des isländischen Sängers und Songwriters Thoorvaldur Thorvaldsson. Passend zur Jahreszeit versorgt der Longplayer den Zuhörer mit warmer Stimmung. 

Erschienen ist das Scheibchen bereits am 28. September auf Timezone Records und bereitet dem Ohrenzeugen mit seinem Facettenreichtum aus Folk, Country, Soul und Blues einen wahren Hörgenuss. 

Gemischt und gemastert wurde „Narrow Road“ von dem dreifachen Grammy Gewinner Husky Höskuldsson in den Groundlift Studios in Los Angeles.

Man kann nun wirklich nicht sagen, welches Lied das beste auf dem Album ist, denn sie sind alle „die Besten“. Verblüffent, dass es sich bei Narrow Road um ein Erstlingswerk handelt. Es hört sich eher so an, als würde die Band bereits seit 30 Jahren Musikgeschichte schreiben. Dabei haben High and Low erst im Jahr 2010 zusammen gefunden.

Ausgefeiltes Songwriting mit ernsten und dennoch frohen Texten dominieren ebenso wie Stimme, Instrumente und Melodien. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Mal steht die Stimme, mal die Gitarre, mal die Klarinette, mal der Text und mal das Schlagzeug im Vordergrund.

Bei „Narrow Road“ handelt es sich nicht um einen typischen gutelauneabseitsdesmainstreamabertrotzdemsuper Longplayer. Vielmehr entzückt der Silberling auf ganz ungewohnte Weise. Handmade Music. Das finden wir toll.

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