Albumcheck | Modern Void von Black as Chalk

Die CD „Modern Void“ von Back as Chalk haben wir bereits seit einem Monat bei uns in der Redaktion liegen. Genug Zeit, um uns die Scheibe von vorne bis hinten durchzuhören, was wir auch getan haben.

Sonderlich hat es nicht geholfen. Da zwar die anfängliche Euphorie doch recht hoch war, diese aber im mehrmaligen Ohrwaschgang nicht bestätigt werden konnte. Die Band aus der Kleinstadt Göttingen konnte mit ihrem Gesamtkunstwerk nicht 100% überzeugen.

Schade eigentlich, denn miz ihrem dritten Album „Modern Void“  zeigt die Band , dass Indie nicht immer schwarz-weiß sein muss.

Void bedeutet u bersetzt soviel wie Lücke, Leere oder Hohlraum. Naja, das mag manch einer von uns kennen, diese Leere im Leben. Da fragt man sich: Wo geht die Reise eigentlich hin? Was ist wichtig in einer scheinbar aufgeklärten Gesellschaft in der Privatfernsehen besoffene Teenager als Unterhaltung anbietet. In der manche Musikproduzenten bekannter sind als die Kanzlerin.

All diese Fragen stellen Black as Chalk in einer nicht unbequemen Weise sondern mit respekt vor dem Leben an sich. Sänger Julian Schima setzt zwar auf Emotionen, dennoch kommt es nicht so ganz rüber, was jedoch nicht an den Texten liegt, sondern viel mehr an der Musik selbst.  Die 13 Songs wurden live eingespielt, was man jawohl auch erwarten darf.  Wir haben uns leider etwas mehr versprochen.

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