Albumcheck | Lord Fowl: Moon Queen

Mittlerweile gibt es recht viel dreckigen Gitarrenrock auf dem Markt, auch wenn ihn überwiegend Experten kennen. Die Gefahr der Übersättigung ist nicht gering, zumal zum Retro-Rotz-Geröhre oft noch eine Klangqualität kommt, die zumindest für Hörbeeinträchtigte nur noch undefinierbaren Sumpf übrig lässt.

Ganz so schlimm sind Lord Fowl zwar nicht, doch auch deren aktuelles Album „Moon Queen“ bedrückt mit kratziger Dauer(ver)zerrung bei nur minimal dynamischem Mix in der Qualität eines überforderten Mini-Studios der frühen Sechziger. Dabei ist die Musik eigentlich gar nicht übel!

Die Riffs sind durchaus groovy. Spielen können die Jungs eigentlich auch. Wenn man nun ein wenig kreativer beim Sound gewesen wäre, sich etwas Dynamik gegönnt hätte statt des ununterbrochenen Fortissimo, mehr Abwechslung- es wäre sicher ein tolles Album geworden. Aber so?

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