Albumcheck | Greetings from Gardentown von Delilahs

Echt, ungekünstelt, rotzig, frech, charmant, vielseitig und mit viel Drive ausgestattet. So heißt es in der Pressemitteilung über die Band Delilahs. Noch nie gehört? Keine Bange, wir auch nicht.

„Greetings From Gardentown“ so heißt das knapp 43 Minuten lange Werk der Schweizer Band, die mit ihrem Longplayer  eine gitarrenlastige Hommage an ihre Heimatstadt Zug aufgenommen und veröffentlicht haben. Seit dem 12. Oktober steht das Scheibchen in den Plattenläden und kommt mit lauten und leisen, ironischen, witzigen und bissigen Untertönen daher.

„Greetings from Gardentown“ ist bereits ihr Zweitlingswerk. Es klingt zwar rockig, aber rockig-retro. Die aktuelle Quartettbesetzung besteht aus zwei Frauen und zwei Männern (Muriel Rhyner, Isabella Eder, Daniel Fischer, Philipp Rhyner). Zu Beginn ihrer musikalischen Karriere waren Delilahs noch eine von den Medien stilisierte Girlgroup. Ach, schau an. Davon ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben, was sich auch unweigerlich am rockigen Sound erkennen lässt.

Anfang des Jahres 2012 konnten die vier in ihrer Heimat mit „Greetings From Gardentown“  an den Erfolg des Erstlingswerk anknüpfen. Grund genug, um den Longplayer auch in Deutschland zu veröffentlichen. Eine Entscheidung, die sich lohnen dürfte, denn das Album besticht durch seine schönen Melodien, netten Texte und klugen Ideen. Retro zwar, aber nicht altbacken. Eingängige Refrains zieren das Bild und machen zudem noch gute Laune. Gute Indieklänge müssen nicht immer von den Inseln oder aus Übersee kommen (metal.de). Aber das haben wir letztens schon festgestellt.

„Greetings from Gardentown“ klingt frisch und unverbraucht. Top!

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