Albumcheck | Grandezza von Zeronic

Alternative, Indie, Pop. Und das aus Österreich? Gibt es das überhaupt? Ja. Gleich mit ihrem Debüt-Album „High Life“ aus dem Jahre 2001 konnten sich ZERONIC als einer der beliebtesten Indie-Pop-Acts in ihrer Heimat etablieren. Das Trio um Sänger, Gitarrist und alleinigen Songwriter MIK TANCZOS blieb mit den nachfolgenden Longplayern „Feel The Nothing“ und „The Price Of Zeitgeist“ auf Erfolgskurs. Zudem ergab sich eine Zusammenarbeit mit dem Produzenten GARETH JONES (DEPECHE MODE, NICK CAVE, GOLDFRAPP u.a.).

Eine gute Voraussetzung also,  ein viertes Album auf den Markt zu schmeißen. „Grandezza“ heißt das feine Stück.  Zehn Songs, die allesamt Ohrwurmqualitäten aufweisen.

Doch so wirklich scheinen die Jungs nicht zu wissen in welche Richtung es gehen soll. Der Longplayer „Grandezza“ findet sich zu „feingeschliffen“ wieder. Dem Einen mag es gefallen, dem anderen eher nicht. Auch ich bin ganz hin und her gerissen. Klanglich ist das Werk sicherlich top und auch die Refrains laden zum mitsingen ein. Nette Texte, nettes Songwriting.

Und genau hier liegt das Problem: „nett“. Dies sagt nicht unbedingt viel aus. Nach dem ersten Durchlauf hat man die Songs fast schon wieder vergessen. Zuviel Weichspültaktik und nichts wirklich neues. Für Mainstreamhörer jedoch genau das richtige. Überzeugt euch selbst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.