Albumcheck | DJ Kicks von Hercules and Love Affair

Ein bisschen von langsam gedrehten Pet Shop Boys hat der Opener „Don’t keep me waiting“ von dem Album DJ Kicks aus dem Hause Hercules and Love Affair schon. Damit sei auch schon das meiste gesagt, denn diesmal sind Hercules and Love Affair an der Reihe, die legendäre DJ Kicks-Reihe fortzuführen.

Waren es bei der letzten Ausgabe noch Digitalism, die ihr elektronisches Können zum Besten gaben, hat sich diesmal Hercules and Love Affair die Ehre gegeben. 

Und wieder einmal haben wir eine Promo abbekommen, die mit lästigen Einspielern nervt. Ja, wir wissen, wer die CD gemixt hat. Man muss uns nicht oft genug darauf hinweisen. Außerdem wollen wir noch einmal betonen, dass wir nicht beabsichtigen, den Mix in irgendeiner Weise kommerziell zu nutzen oder ihn ungehörig weiterzuverbreiten. Schon hier einmal ein glatter Sternenabzug. Vertrauen muss schon sein.

Ansonsten bietet der Sampler feinste und funkige Housemusik, die man gern im Club hört. Bei Interesse rennt man dann zum DJ und fragt nach dem guten Stück. Mit dem Unterschied, dass hier gleich 14 Tracks an der Zahl versammelt sind. Old-School-House, Disco und Instrumental Hip-Hop bilden die Basis der Compilation.

Bekannte Klänge, die man da hört. Nur in neuem Gewand und aufgehübscht. Schick, schick, so kann man sich als Underground-Club-Gänger denken. Mainstream-Sound der 80er und 90er Jahre gemixt und mit feinen Nuancen der Moderne unterspielt.

Das Musikprojekt des New Yorker DJs Andrew Butler hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Sofort gute Laune, so wie wir House Musik früher geliebt haben und es noch immer tun. Prädikat: kaufenswert!

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