Albumcheck | Construction Work and Stormy Weather von Sorry Gilberto

Was haben ein Nasenbär, ein Mädchen mit einem Koffer und ein Hochhaus gemeinsam. Nichts? Doch, die drei Dinge sind auf dem Artwork des Albums „Construction Work and Stormy Weather“ von Sorry Gilberto zu finden. 

Die ersten Töne klingen an und man denkt sich: „Ach Du scheiße“. Wahrlich kein Witz. Der zweite Gedanke: „Warum singt ihr englisch?“ Eure Stimmen sind nicht für’s englische ausgelegt, der Akzent ist einfach zu krass. Eure Musik würde sich soviel reiner und besser anhören, wenn ihr auf deutsch singt. Viel klarer. Und auch die Message würde viel ehrlicher rüberkommen. 

DENN: die Kompositionen, die Sorry Gilberto von sich geben, sind nicht schlecht. Hausmusik feinster Sorte. Schick und authentisch.

Manchmal tut es schon weh, wenn man als Kritiker bemerkt, dass Musiker ihr Talent an die englische Sprache verschwenden. Mehr als Mittelmaß wird da nicht. Traurig, traurig. Gute Ansätze sind doch vorhanden.

Schade, schade. Leider nur fünf Sterne.

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