Harte Musik, harte Arbeit.

Ulf, Redakteur fürs Grobe

Ulf Hundeiker

Natürlich mag ich nicht alles, was ich zu bearbeiten habe, weshalb ich ein selbstentwickeltes Bewertungssystem nutze. Schließlich ist mein Geschmack nicht das Maß aller Dinge. Allerdings ist, auch wenn es damit schneller geht mit dem Bewerten, mir nicht gefallende Musik natürlich viel anstrengender zu hören. Und meist kommt dann gleich eine ganze Ladung davon!

Doch selbst Lieblingsmusik kann in Monokultur anstrengend werden. Da ich musikalisch flexibel bin, fordere ich gelegentlich auch Jazz oder Klassik an, um meine Gehörgänge zu glätten. So einfach und entspannt ist der Job nicht, wie sich das anhört: Musik hören und drüber schreiben. So objektiv wie möglich zu bleiben, über Musik zu schreiben, die qualitativ zwar gut ist (was man erkennen können muss!) aber für mich vielleicht eine Qual ist anspruchsvoller als die Leute meinen.

Und Musik sozusagen nach Plan zu hören und nicht nach Wunsch, zumal man einen Stapel von 50 Alben hat, die bearbeitet werden müssen. Interviews werden dann schonmal in einer schlaflosen Nacht im Schlafwagen nach Zürich zwischen zwei und drei Uhr nachts übersetzt.

JA, es ist anstrengend. Und JA, ich liebe es.

0 Comments

  1. […] die mich irgendwann dazu zwang, eine Weile kürzer zu treten. Musik zu hören kann sehr anstrengend sein. Manchmal sogar lästig, wenn man eine ganze Zeit massenhaft Material bekommt, welches […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.