Albumcheck | ZZ Top: La Futura

Nur wenige Bands dürfen ungestraft und ohne lächerlich zu werden über Jahrzehnte hinweg die gleiche Musik liefern. Alsda wären Motörhead. Und AC/DC. Und natürlich ZZ Top!

Diese haben sich nun nach neun Jahren Pause mal wieder ins Studio bequemt, um mal eben das drölfzigste Album seit 1969 aufzunehmen, das da heißt: „La Futura“. Das Album klingt trotz des Namens aber nicht gerade futuristisch.

Mit offensichtlichem technischem Aufwand entstand so ein Werk, welches dem ZZ-Top-Standard entspricht, mit rotzig-rockigem Blues, den man hört, während einem die Sonne der Südstaaten das Hirn aus dem dosenbiergehühlten Schädel brennt. Doch irgendwie fehlt etwas.

Der Dreck, das unperfekte. Es ist zu präzise, zu sauber. Dennoch gefällig. Aber kein Meilenstein.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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