Albumcheck | Where the Echoes die von Too Tangled

Wer von euch kennt das belgische Indie-Elektro-Rock Duo Too Tangled? Niemand? Okay, dann habt ihr definitiv was verpasst. Die Verbindung von Indie, Elektro und Rock ist sowieso schon irgendwie geil. Vor 30 Jahren wäre vielleicht noch niemand auf die Idee gekommen diese Genre miteinander zu verbinden. Da war es schon ein Wunder, dass Run DMC Rap mit Rock vermischten und dass auch die Beastie Boys ein paar schräge Einfälle auf ihren Alben präsentierten.

Heute ist die Vermischung von Genre ein ganz normaler Bestandteil der musikalischen Kultur. Zusammengemixt, wir all das, was eigentlich nicht zusammen gehört. Das Endprodukt hört sich dennoch gut an. Ähnlich wie das neue Scheibchen „Where the echoes die“ von Too Tangled.

Am Freitag wurde der Longplayer auf die deutsche kaufende Meute losgelassen. Das oftmals so schwere zweite Album, entpuppt sich dieses Mal als willkommene Abwechslung jenseits des Mainstream. Wer den Bandnamen wörtlich nimmt, wird feststellen, dass sich die Ohrendusche der beiden Protagonisten doch etwas „verheddert“ anhört.

Ein Tick von 80iger Musik trifft auf TrashRock, der wiederum auf Elektro trifft. Sexy, catchy und minimalistisch aggressiv. Naja, düster wird es auch so manchmal. Aber nur wenn man beim Ohrwaschgang das Licht ausschaltet. Gewisse Ähnlichkeiten mit The Kills lassen sich definitiv nicht abstreiten. Und irgendwie hat die Stimme des Sängers Roeland Vandemoortele etwas von Nick Cave.

Schickes Ding.

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