Albumcheck | Venus gets even von Nadéah

Am 21. September veröffentlichte Nadéah ihr Debütalbum „Venus gets even“ und natürlich stellen wir euch das Album noch vor. Bekannt ist die Sängerin wohl eher als Vokalistin bei Nouvelle Vague, doch nun soll auch die Solokarriere erfolgreich starten. Die Frage ist nur, ob dafür auch genügend Potential vorhanden ist.

Die gebürtige Australierin Nadéah lebt seit gewisser Zeit in Frankreich und war mit ihrer früheren Band The loveGods bereits Vorprogramm von Nick Cave und Franz Ferdinand. Nach plötzlichem Ende der Band beschloss Nadéah ihre Solokarriere zu beginnen. Beginn soll nun das Album „Venus gets even“ sein, welches in Richtung Pop/Rock geht und nicht so lahm ist wie man anfangs vermutet. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn wenn Nadéah eins wirklich kann, dann Songs die einem wirklich einheitzen!

Das Songs selbst sind äußerst Vielfälltig und wirken lebendig und fröhlich, dann aber wieder geheimnisvoll und interessant. Auch die Instrumentierung ist mit Gitarre, Kontrabass, Piano und Brass ziemlich abwechslungsreich besetzt. Vielleicht gerade deswegen sind die Songs absolut massentauglich. Aber natürlich darf man Nadéahs Stimme nicht vernachlässigen. Besonderheit an ihr ist wohl, dass sie sich ohne Qualitätsverlust jedem Song anpasst, mögen sie noch so verschieden sein. Insgesamt ist das Album richtig schön geworden. Vielleicht sollte die Sängerin noch etwas mehr auf Wiedererkennungswert legen. Dennoch ein tolles Debüt.

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