Albumcheck | The Looking Away von Animal Kingdom

Wenn man bei Wikipedia nach der Band Animal Kingdom sucht, findet man nicht sehr viele Informationen. Die Band kommt aus South London, soviel ist schon einmal sicher. Außerdem tourte das Quartett bereits mit Snow Patrol. Am 14. September haben Animal Kingdom ihr zweites Album vorgelegt. 

Mit nur 10 Songs!!! Leider! Trotzdem haben wir uns das Werk angehört und sind auch hier hin und her gerissen. Ohne das Album „The looking away“ komplett schlecht reden zu wollen, ist uns aufgefallen, dass wir häufig mit der angestrebten Melancholie des Songwriting nicht zurechtkommen. Jedoch verbirgt das Scheibchen eingängige und mitreißende INdie-Songs. Was für viele Ohrenzeugen vielleicht eine großartige Vielseitigkeit der Künstler ausmacht, fühlt es sich für uns so an, als hätten die Protagonisten nicht gewusst, wohin die Reise führt und alles an Masse auf den Silberling gepackt.

So wirkt „The Looking away“ zeitweilig etwas zäh. Irgendwie bleibt die Zeit stehen, sie will und will nicht vergehen. Da hilft es nur, ein Lied weiter zu schalten. Im Vergleich zu anderen britischen Bands, die ebenfalls im Britpop, Indie oder auch Alternative-Genre zu hause sind, wirkt „The Looking Away“ doch arg banal.

Schade eigentlich, denn einzelne Klangstrukturen wirken harmonisch zusammengefasst und weisen weiteres Entwicklungspotenzial auf.

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