Albumcheck | The Darkness: Hot Cakes

Nach immerhin sieben Jahren (bedingt durch Justin Hawkins‚ Drogenpause)  ist kürzlich endlich das dritte Album der britischen Glam-Rocker erschienen, welche gerade mit Lady Gaga (!) in Deutschland auf Tournee sind. Die Erwartungen sind entsprechend hoch, zumal die Band bei den Brit Pop Awards 2004 einiges an Preisen eingesammelt hatte.

Das neue Album von The Darkness nennt sich „Hot Cakes“ und liefert einigermaßen heiße Rockmusik mit groovigen Riffs und  passenden (wenn auch nicht spektakulären) Drums zur Stimme des offenbar von seiner Alkohol- und Drogensucht genesenen Justin Hawkins. Dessen an Freddie Mercury erinnerde Stimme hat unbeschadet überlebt.

Ein wenig origineller hätte die Platte dennoch ausfallen dürfen, denn die genannten groovigen Riffs bedienen gerne Klischees aus Büchern a la „Rock-Gitarre schnell und einfach lernen“ oder so. Justins Leadgitarre fasziniert deutlich mehr als sein Gesang. Insgesamt bleibt die Band (vor allem auch)  kompositorisch unter ihren Möglichkeiten. Schade.

 

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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