Albumcheck | Nieder mit der GbR von Blumentopf

Die Band, die ihren Namen von einem mit Erde gefüllten Porzellangefäß hat, bringen nun bereits ihr siebtes Studioalbum heraus. Trotz kleiner Unstimmigkeiten der letzten Jahre, ist „Nieder mit der GbR“ wohl eines der lockersten Alben, welche von Blumentopf herausgebracht wurde.

Blumentopf ist eine deutsche Hip-Hop-Band die im Jahre 1992 gegründet wurde. Erfahrung dürfte sich langsam also genug angesammelt haben. Vorallem durch den Auftritt beim Bundesvision Song Contest 2004, wo sie den vierten Platz belegten, dürfte Blumentopf jedem in Deutschland ein Begriff sein. Getragen von diesem Erfolg liefern die Jungs seit 2006 zu jedem Welt- und Europameisterschaftsspiel der Deutschen Nationalmannschaft ihre ganz speziellen „Raportagen“. Trotz der vielen Jahre im Musikgeschäft geht ihnen keineswegs die Puste aus. Bester Beweis dafür ist das neue Album „Nieder mit der GbR“, welches deutlicher denn je zeigt, dass sie auch noch mit Mitte 30 alle absolut gechillt drauf sind und Bock auf neues haben.

Nach über 600 Konzerten und 20 Jahren Bandgeschichte vermutet man eigentlich, dass ihre Songslangsam etwas out of date wirken. Ist aber keineswegs der Fall. Ich selbst bin nun wirklich kein großer Hip-Hop Fan, dennoch läuft das Album bei mir rauf und runter. Grund dafür dürfte wohl sein, das die Songs einfach nicht langweilig werden, denn bei jedem Hören entdeckt man neue Wortspielereien, Wortverdreher und Wortumdeutungen, welche einen immer wieder aufs neue zum schmunzeln bringen. Auch die gemeinsamen Aufnahmen mit Pohlmann, Günther Sigl oder auch Sportfreunde Stiller geben dem Album den gewissen Kick. Scheint so als würde Blumentopf noch gar nicht daran denken mit der Musik aufzuhören. Gut so, denn es macht immer wieder Spaß sich ihre Songs anzuhören.

Anspieltipps:
-Antihelden
-On Fire (cooler Refrain)
-Rosi
-Affentanz
-Supermänner
-Neulich in der City

Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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