Albumcheck | Metalety: Radio Apocalypse

Metalety. Ein Name, der beschreibt, was Dich erwartet. Radio Apocalypse. Ein Titel, der nach Armageddon, Endzeit und Zerstörung klingt. Und tatsächlich knüppelt die Combo mit ihrem vor zwei Wochen erschienenen zweiten Longplayer wie eine übertaktete Karosseriepresse.

Ich fühle mich an die ersten Jahre von Metallica erinnert. Nicht, dass die vier aus Castrop-Rauxel irgendwie nach nachgemacht klingen würden, bewahre. Aber der beißende Antrieb, mit dem Metalety die Musik einem frisierten Bulldozer gleich voranbringen, die hackenden, thrashigen Riffs in 80er-amerikanischer Tradition…

Damit der Weltuntergang auf Radio Apocalypse auch wenigstens ein wenig des dem Anlass angemessenen Pathos bekommt, rühren Metalety virtuos virtuosen Power Metal -behutsam dosiert- unter ohne das Gesamtbild zu entthrashen oder gar zu verwirren.

Ein jeder der zwölf Titel besticht durch Einzigartigkeit und Wut. Alles in allem ein recht erfreuliches Album.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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