Albumcheck | Långfinger: Slow Rivers

Nicht nur finstere Metal-Abarten kommen aus dem Norden, auch so stonermäßig und psychedelisch haben die Wikinger einiges drauf.

Die Langfinger präsentieren sich nicht eben modern. Das macht auch Sinn, denn sonst wäre seinen Stil als „Old School Rock“ zu bezeichnen irgendwie Unfug. Das kürzlich erschienene Album „Slow Rivers“ ist eine Sammlung absolut unmodernen, liebevoll hingerotzten Siebziger-Rocks, der sich nicht darum schert, was Superstars, Supertalente und vergleichbare Kreaturen so erfolgreich (?!?) macht.

Das Gehirn suggeriert mir ein Bild von haarigen Gestalten, bei denen nur erkennbar ist, wo oben und wo unten, weil es die Schwerkraft gibt und vorne und hinten am sichersten durch die Position der Instrumente bestimmt wird. (auch wenn die in Echt nicht so aussehen…)

Keine Balladen. Keine sauberen Klänge. Keine Kinderkacke. Rock’n’Roll!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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