Albumcheck | Kiss von Carly Rae Jepsen

Der Name Carly Rae Jepsen sagt euch nichts? Sicher? Dann überlegt noch mal. Kleiner Tipp: Call me maybe. Jetzt müsste es aber geklingelt haben.  Carly ist die Sängerin des Songs der diesen Sommer im Radio auf und ab gespielt wurde und in keinem guten Club fehlen durfte! Nun folgt ihr Debütalbum „Kiss“.

Entdeckt wurde das kanadische Singer-Songwriter Talent von Justin Bieber, bei dessen Manager sie derzeit auch unter Vertrag steht. Zuvor schaffte sie es in ihrem Heimatland bei Canadian Idol den dritten Platz zu erreichen, was ihrer Solokarriere wohl den Anstoss gegeben haben dürfte. Einordnen kann man sie wohl unter die Gruppe „Ausnahmetalent“!

Vorallem durch den Erfolg der Single „Call me maybe“, die alle Rekorde gebrochen hat, wurde erwartungsvoll die Veröffentlichung des Albums herbeigesehnt. Dieser Song ist es, der Carly in kurzer Zeit zu einem Star auf der ganzen Welt gemacht hat. 33 mal Platin sind das Ergebnis dieser Kariere, die steiler nicht hätte sein können.

Aber was wäre eine Single ohne passendes Album? Am 14. September veröffentlichte die Sängerin nun ihr Debütalbum „Kiss“. Normal bin ich jemand, der höchsten ein oder zwei Songs eines wirklich guten Albums nennt und beschreibt, aber hier bleibt mir nichts anders übrig, als wirklich das gesamte Album durchzugehen:

Wer es nicht geschafft hat „Call me maybe“ im Sommer zu entgehen ist anfangs etwas verwundert, denn das Album beginnt mit ungewohnt starken Bässen. „Tiny little bows“ nennt sich der erste Song des Albums und zeigt gleich, dass Carlys Musik auch für das Spielen in Clubs geeignet ist. Song zwei „This Kiss“, lässt im vergleich zum Ersten kein bisschen an Power nach, es zeigt sich allerdings schon deutlich, dass Carlys Stimme keineswegs auf einer Höhenlage festgeschraubt ist. Nach dieser Bass intensiven Einleitung folgt ein Song, welcher natürlich nicht fehlen darf: Call me maybe! Obwohl dieser im vergleich zu den anderen nicht mit ganz soviel Bass daher kommt, ist er dennoch das erwartete Highlight. Der darauf folgende Song schließt sich in Sachen Bass an Song eins und zwei an. „Good Time“-Song Nummer 5 dürfte manchen schon bekannt vorkommen. Am 17.8 veröffentlichte Owl City sein neues Album und darauf war der Song bereits zu finden. Auch das Album von Owl City kam überraschenderweise mit starken Bässen die nicht zu erwarten waren. Zufall? Nunja, jedenfalls passt der Song auf beide Album super rein. Song sechs ist dann nochmal ein kleines Highlight. Eine atemberaubende Stimme zusammen mit einem gewissen Gänsehaut-Feeling sorgen für einen Song, bei dem man sich gut vorstellen kann, dass er irgendwann abends auf einer Bühne vor tausenden Fans gesungen wird und man das Gefühl hat, als würde er die Welt verändern. Klingt vielleicht etwas übertrieben, ist aber Tatsache.
Die beiden darauf folgenden Songs wirken dann wieder so wie man es eigentlich von Carly Rae Jepsen erwartet hatte. Zwar sind immernoch ein paar überraschende Beats vorhanden, aber die Songs klingen wieder etwas mädchenhafter und verspielter. Mit „Beautiful“ folgt dann ein Song, welcher zusammen mit Justin Bieber aufgenommen wurde. Herausgekommen ist ein Song mit wenig Bass, viel Gefühl und einem Drang zum Mitsingen. „Tonight I’m getting over you“ ist dann nochmal ein Song, welcher auf jeden Fall in Clubs gehört! Die restlichen Songs schließen sich wieder an das Muster von Song eins und zwei an.

Fazit: Ein Debütalbum, welches garantiert das Potential hat, den Erfolg der Single „Call me maybe“ zu übertrumpfen.

Anspieltipps:
-Call me maybe
-More than a memory
-Tonight I’m getting over you

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