Albumcheck | Integrier mich, Baby von Bernadette La Hengst

Der Titel des mittlerweile vierten Albums deutet es schon an: Wir sollen Bernadette La Hengst auch in unseren Musikgeschmack integrieren. Ob das so einfach geht? Ist wohl mal wieder das beste Beispiel dafür, das Musik reine Geschmackssache ist.

Wer jetzt denkt, dass Bernadette La Hengst ein Künstlername ist liegt falsch, denn es ist tatsächlich ihr richtiger Name. Einzig das „la“ hat die deutsche Pop-Sängerin dazu gesetzt. Vor ihrer Solokarriere war sie Sängerin und Gitarristin bei der Hamburger Band Die Braut haut ins Auge. Gegründet wurde die Band 1990 in Berlin, wo es die Bernadette hin getrieben hatte um als Schauspielerin zu arbeiten. Zehn Jahre später, also 2000, löste die Band sich auf und Bernadette begann alleine Musik zu machen. 2002 erschien dann ihr erstes Album “ Der beste Augenblick in deinem leben“. Weitere zehn Jahre später können wir euch nun das vierte Album „Integrier mich, Baby“ vorstellen.

Das Album „Integrier mich, Baby“ ist wohl das Album, welches am meisten nach Bernadette La Hengst klingt. Und das trotz der vielen Gastsänger. Beim ersten mal Hören ist das Album ganz schön und teils auch witzig, aber das reicht dann auch. Oft Hören muss dann wirklich nicht sein, denn es prägen sich Ohrwürmer ein, die man lieber nicht haben möchte. Ist aber wie gesagt reine Geschmackssache. Der Song „Rolling Role Models“ ist allerdings wirklich gut geworden. Den kann man sich dann auch mehrmals anhören, Gefahr des Mitsingens besteht allerdings. Das dazugehörige Musikvideo ist allerdings ziemlich missraten und dient eher zur Belustigung. Nunja entscheidet selbst ob euch die Songs von unserer „Hengstin“ gefallen oder nicht. Reinhören kann man aber durchaus mal!

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