Albumcheck | Innerquake von Phoebe Killdeer

Einigen von euch dürfte Frontfrau Phoebe Killdeer noch gut als Sängerin der Formation Nouvelle Vague bekannt sein. Doch mit den Short Straws schlägt Phoebe deutlich härtere Töne an. Unweigerlich zu hören auf dem aktuellen Album namens „Innerquake“.

„Innerquake“ ist das zweite Album der Formation, vollgepackt mit Sachen, die das Leben schöner machen. Brandgefährlicher Schussfahrt-Strecken-Sound, der sich mit schattendunklen Ecken und Kanten umgibt. Ein Album, dass voller jäher Abgründe ist, die in keiner (musikalischen) Karte verzeichnet sind.

Roadromantik, der sogar die Natural Born Killer vor Neid hätte erblassen lassen. Der Longplayer bedient sich aus all den Arten des Rock’n’Roll und dem weißem Blues. Ein bisschen Psycho ist das ja schon, was Phoebe mit ihrer bezaubernd hauchenden Stimme von sich gibt. David-Lynch-Psycho-Blues, so haben wir uns sagen lassen.

So, wie Phoebe Killdeer & The Short Straws auf „Innerquake“ klingen, hätte jeder Tramper Angst mit ihnen mitzufahren. Die Filmmusik von From Dusk till Dawn erscheint dagegen wie Kindergartengesang.

Der Longplayer „Innerquake“ überrascht auf ganzer Linie, da er einen sofort in den Bann zieht und mal etwas was anderes in unserer heutigen Musiklandschaft darstellt. Genial.

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