Albumcheck | Ich kann fliegen von Ich kann fliegen

In den letzten Jahren sind verdammt viele Bands dem Boden entwachsen, die sich trauen in deutscher Sprache zu sind. Ähnlich auch „Ich kann fliegen“. Vier coole Typen, die sich Gitarren umgeschnallt haben und einfach mal die Straßen der Bundesrepublik unsicher machten.

Mit eigens geschriebenen Songs versteht sich. Worte wie Abenteuer, Lebenslust und Romantik ergeben bei Ihnen endlich wieder einen Sinn und sind in sich nicht mehr leer. Die vier Freunde haben nun ihr Erstlingswerk „Ich kann fliegen“ auf den Markt gebracht.

Vollgepackt mit 12 Songs dudelt das Werk in meinem Player und erfreut mich von der ersten Minute. Schöne, rockige Tracks, die in deutscher Sprache die Sehnsucht des alltäglichen Lebens stillt. Der Album-Name hält was er verspricht. Man fliegt durch die Songs. Haben wir es hier mit einer neuen und modernen Ausgabe von Pur zu tun?

Fliegen ist schließlich nah genug an Fliehen, um das Romantische mit dem Melancholischen und Ruhelosigkeit mit Nachdenklichkeit zu verbinden. Aufbruchsstimmung auf der einen Seite, das Gefühl einen Teil von sich zurück zu lassen andererseits.

Der Longplayer überzeugt mit Gitarrenballaden, lebensnahen Texten und einem guten Stück Hoffnung. Punktgenauer Harmoniegesang, dazu ausgefeilte Arrangements und eingängige Melodien sorgen für eine hohe Radiotauglichkeit und den Mitsingeffekt.

Einen weiteren Karrieresprung dürfte die Band durch den Bundesvision Songcontest in diesem Jahr erleben. Sie starten für das Land Niedersachsen. Wer den Wettbewerb nicht abwarten kann, darf sich derweil mit dem Debütalbum der Jungs begnügen. Reinhören lohnt sich definitiv.

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