Albumcheck | Hay, Hay, Make A Wish And Turn Around von Norman

Norman. Normalerweise könnte man hier einen Sänger vermuten, doch dem ist nicht so. Norman, das ist eine Band, die es am liebsten locker und flockig mag und dennoch im Sound der 70s angesiedelt sind. Trotzdem passen sie in das Genre auch nicht allein rein. In ihren Songs sind viele Singer-Songwriter-Aspekte enthalten.

Hörbar auch in ihrem zweiten Werk, welches sich „Hay, Hay, Make A Wish And Turn Around“ nennt. Erschienen ist das Scheibchen bereits am 07. September. Norman sind irgendwie fluffig, hin und wieder gemütlich und manchmal auch rockig.

Die Band aus Oregon im Nordwesten der USA, scheint in ihrem zweiten Album noch mehr zu ihrem eigenen Stil gefunden zu haben. Sie leben ihren Stil. Ich war zwar noch nie in Oregon, aber so muss es sich zumindest anhören. Dabei kann der amerikanische Staat mit wunderschönen Landschaften aufwarten, was sich irgendwie auch in der Musik von Norman widerspiegelt.

Norman malt keine Bilder, sondern liefert eher Momentaufnahmen, wie wir von Fotos her kennen. Da fällt es umso mehr ins Gewicht, wenn sich die Protagonisten sich zum Teil auf Neil Youngs „Harvest“ Wegen bewegen.

Das Album „Hay, Hay, Make A Wish And Turn Around“ hat viel zu bieten. So fühlt man sich vom Sound ebenso an Ryan Adams erinnert. Und wer die ruhigen Songs von Pearl Jeam insbesondere Eddie Vedder mag, wird auf dem 13 Songs starken Longplayer ebenso seinen Liebling finden.

Verträumt und dennoch bodenständig. Ausgestattet mich schönen (amerikanischen) Melodien und mit zauberhaften Texten. Einfach mal reinhören und genießen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.