Albumcheck | En Garde von Haudegen

Wer kennt sie nicht? Haudegen veröffentlichten erst 2011 ihr erstes Album und haben es direkt in die Top 10 der deutschen Charts geschafft. Jetzt können wir euch endlich das zweite Album der Rockband vorstellen! „En Garde“ heißt das gute Stück und übertrifft sogar das erste Werk!

Als richtige Band kann man Haudegen eigentlich nicht bezeichnen, zumal sie nur aus den beiden Sängern Hagen Stoll und Sven Gillert besteht. Aber der Einfachheit halber nenne ich sie jetzt einfach mal eine deutsche Rockband. Und wo kann eine richtige deutsche Rockband nur herkommen? Richtig, aus dem schönen Ostberliner Bezirk Marzahn! Bis zur Gründung 2010 waren die beiden Sänger noch als Solokünstler beschäftig. Interessant ist allerdings, dass sich die beiden vorher mit hartem Rap beschäftigt haben, statt mit Rockmusik. In die Rockszene passen die Jungs aber eindeutig besser rein, nicht nur von der Stimme her, sondern auch äußerlich.

Am 21. September veröffentlichte die Band also ihr zweites Studioalbum mit dem Namen „En Garde“. Eingeleitet wird das Album von einem Intro. Normalerweise gehen mir Intros bei Alben normal tierisch auf die Nerven, ist hier aber überraschend nicht der Fall. Das gleichnamige Intro leitet super das Album ein, obwohl kein Gesang vorhanden ist.
Die restlichen Lieder basieren mehr oder weniger auf dem für Haudegen typischem Konzept: raue Stimmen, harte Gitarrensounds und einer perfekten Mischung aus laut und leise! Gibt zwar keine Songs die extrem von den Anderen abweichen, macht aber nichts, denn alle Lieder sind absolut super gelungen. Vorallem der Song „Hölle“ geht dann schon in die Hardcore Richtung und ist vielleicht doch ein kleines Hightlight des Albums. Alles in allem tolle Songs. Vielleicht wären ein oder zwei extrem auffälligere Songs  ganz nett gewesen, aber ändert nichts daran, dass sie eine super Fortsetzung zu ihrem ersten Album geschaffen haben!

Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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