Albumcheck | Dead Silence von Billy Talent

Heute können wir euch endlich das vierte Album der kanadischen Punkrock-Band Billy Talent vorstellen. Dead Silence heißt das gute Werk und überzeugt mit den für Billy Talent typischen Gitarrensounds, Vocals und Drum Performances.

Schon Anfang des Jahres gab Billy Talent bekannt, dass sie an einem neuen Album dran sind. Etwas überraschend kam dann die Aussage, dass nach der Trilogie ( Billy Talent I,II und III) nun nicht Billy Talent IV folgt, sondern des Album Dead Silence heißen wird. Für viele Fans ein wenig enttäuschend, denn eigentlich hatte man sich schon an die einfallslose Nummerierung der Alben gewohnt.

Doch die Band war nach den Schreibblockaden der letzten Monate und einer Herz-Op von Drummer Aaron Solowoniuk fest dazu entschlossen einen kleinen Neuanfang zu wagen.  Und der erste Schritt dazu sollte der Albumtitel sein. Die toten Stille, die der Titel beschreibt, ist allerdings nicht Wörtlich zu nehmen, denn wenn es eines auf dem Album nicht gibt, dann ist es Stille!

Aber nicht nur Titel und Einstellung der Band haben sich verändert, sondern auch die Songs. Und das dürfte für die meisten Musikfans immernoch das wichtigste sein. Eingeleitet wird das Album mit einem vergleichsweise ruhigen Song. „Lonely Road to Aboslution“ nennt sich das Liedchen und lässt jegliche surrenden Gitarrenklänge ,die sonst so üblich sind, vermissen. Mal eine andere Einleitung als bei den vorherigen Alben, ist aber durchaus positiv. Ab dem zweiten Song ist aber dann schon wieder vieles beim Alten. Auffällig sind vorallem die ausklingenden E-Gitarrensounds zu Ende vieler Songs. Dieses Ausklingen zieht sich wie ein roter Faden durch alle Billy Talent Alben. Außerdem macht es den Anschein, dass nun viel mehr auf die Qualität der Vocals geachtet wird.

Im Gesamtbild fällt auf, dass sich hier und da ein paar neue Stilrichtungen eingeschlichen haben. Mit dem Album hat sich somit zwar einiges Verändert, aber manches ist auch geblieben wie es ist, und dafür sind wir dankbar, denn Dead Silence ist genau deswegen vielleicht das qualitätiv beste Werk der Band.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.