Albumcheck | Dead Cowboy’s Sluts: The Hand Of Death

(Fast) Kein Metal-Album ohne ein Intro. Doch statt sanften Gitarrenzupfens vor den zu erwartenden brachialen Riffs hört man hier- Gewimmer! Im Kopf eines routinierten Horrorfilmkonsumenten entsteht ein Bild einer mit ketten gefesselten und geknebelten Frau, die beim Richten der Schneidwerkzeuge zugucken darf, mit denen sie ihr Peiniger genüsslich und scheibchenweise zu töten gedenkt.

Was danach kommt ist deaththrashiges Geknüppel an der Grenze zum Metalcore. Als wollten Death Cowboy’s Sluts beweisen, dass aus Frankreich nicht nur Chansons und gutes Essen kommen. Das Album „The Hand Of Death“ beweist dies auch recht ordentlich, obgleich es noch etwas individueller, äh, gewürzt sein könnte. Doch auch wenn es keine Maßstäbe setzt, ist es gelungen und vor allem angenehm brutal.

Fazit: Nichts für Justin-Bieber-Fans.

 

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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