Albumcheck | Cherries on a Blacklist: Lakafigo

Drei Griechen und ein Mexikaner. In Hamburg. Keine Spur von Sirtaki oder sonstigem Folklore-Krempel. Und dann haben sie auch noch alles selbst produziert auf einem selbst gegründeten Label. Und hier ist das Debutalbum, welches bereits im Mai erschien:

Wie Anfängerarbeit wirkt „Lakafigo“ nicht gerade.  Jeder Ton, jeder Schlag sitzt. Die Musik ist unruhig und getrieben, die Riffs bestehen oft aus relativ großen Intervallen. Überwiegend wird recht hart gespielt, mit giftigem Anschlag und giftiger Distortion- mit ein paar kleinen Einsprengseln der sanfteren Sorte- aber nur, um gleich wieder zuzuschlagen. Cherries on a Blacklist erinnern mich ein wenig an Priscilla Sucks! in männlich, was durchaus ein Kompliment ist.

Einzuordnen fällt schwer. Die Band nennt es Rock. Nennen wir es auch so.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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