Albumcheck | Alunah: White Hoarhound

Doom glänzt ja üblicherweise weniger durch Spannung und Abwechslung. Nun aber gibt da noch ein paar Briten, die das vergessen haben und auch, dass die Hippiezeit vorbei ist, und auf einmal geht es  interessant!

Alunah hören sich weniger nach verwesender Welt nach deren Auslöschung an denn nach einem nicht besonders  gut vertragenen Stück Pappe, mit dem das einsam paralysierte Hirn durch einen verzerrten Alptraum aus Lysergsäurediethylamid nebelt, während wundersame Gestalten in Zeitlupe es umtorkeln, so fremd, dass selbst die Angst aus Furcht vor sich selbst die Flucht ergriffen hat.

Durch alles hindurch versucht immer wieder eine Gitarre zu dringen im typischen 70ies-Fuzz. Um alles auf „White Hoarhound“ herum ein Hall wie bei Cramps. Ein Abgrund. Ein unergründlicher, unterhaltsamer Abgrund.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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