Albumcheck | Zweimal bis unendlich von Alexander Knappe

Alexander Knappe sorgte bereits bei der CastingShow „X Factor“ für Furore. Überzeugend war nicht nur die Stimme des 26-Jährigen Musikers, sondern auch seine Erläuterungen über einen vermeintlichen Kreuzbandriß.

Die Lüge erzählte Knappe nur, weil er neben der Casting-Show ein Angebot von einer Plattenfirma bekam. Dort sollte er an einem Projekt mitwirken. Damit er bei „X Factor“ zeitweise aussteigen konnte, griff Knappe also in die Trickkiste und erfand Knappe die Geschichte mit dem Kreuzbandriss. Später gab Knappe seine Lüge zu. Plötzlich schossen sich die Medien und auch die Zuschauer auf ihn ein. Man könnte fast behaupten, dass er mit Pauken und Trompeten vom Hof gejagt wurde.

Einen Kreuzbandriss hatte Knappe bereits, jedoch schon vor zehn Jahren. Nach eigenen Angaben soll die Verletzung eine mögliche Fußballerkarriere beim FC Cottbus beendet haben. So, damit wir das auch mal aus der Welt geschafft haben.

Nun geht’s weiter zur Musik und dem Debüt-Album „Zweimal bis unendlich“ auf dass sich sicherlich einige freuen werden. Was kann besser zu Knappes Stimme passen als gefühlvoller Deutsch-Pop. Die erste Singleauskopplung „Sing mich nach Hause“ klingt wunderschön.

Produziert wurde das Erstlingswerk „Zweimal bis unendlich“ übrigens von Kai Oliver Krug. Noch vor dem Album erschien die zweite Single „Weil ich wieder zu Hause bin“. Wie passend!

Alexander Knappe singt das, was ihn beschäftigt. Er schafft es seine Gefühle wie in einem Vier-Augen-Gespräch auszudrücken. Die 12 Songs werden nicht von Philipp Poisel gesungen, es ist Knappe der da singt.

Das Album klingt frisch. Es ist zwar nicht der Überflieger, aber sehr solide produziert. Besonders auffällig ist der Track „Fallen“.

Gut gemacht!

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