Albumcheck | Tree of Live von Yodelice

Maxim Nucci aka Yodelice ist in Deutschland relativ unbekannt. Man könnte den französischen Singer-Songwriter somit als Geheimtipp bezeichnen. Sein Album „Tree of live“ entstammt dem Jahr 2009, trotzdem möchten wir euch ein paar Takte dazu erzählen. Zumal wir noch weitere Werke von Yodelice in der Pipeline haben. 

Das Album ist mit seinen 10 Songs zwar relativ kurz, verfügt allerdings über knappe 45 Spielminuten. Obwohl der Track ‚Sunday with a flu‘ das eingängigste Stück auf dem Album ist, reihen sich die anderen Songs problemlos ins faszinierende Klangbild ein.

Jeder einzelne Titel weist eine sich aufbauende Spannungskurve auf, die in einer Art „Finale“ endet. Die Songs sind vom Stil her ruhig angelegt und laden zum Verweilen ein. Gitarre und der Gesang von Yodelice bilden die Basis. Vereinzelt gibt es Klavieruntermalung oder auch ein Blasinstrument im Hintergrund zuhören. Feine Nuancen von Cello oder Glockenspiel runden das Gesamtbild ab.

Yodelice wirkt sehr authentisch. Hier scheint es sich nicht um einen Computer generierten Sound zu handeln. Vielmehr überträgt das Album „Tree of live“ eine „Hauskonzert-Atmosphäre“. Zur Not kann man beim Lauschen auch am Lagerfeuer sitzen.

Beeindruckend auch das Artwork, welches sich auf dem Silberling, dem DigiPack und auch dem klappbaren Booklet widerfindet.

Für Genießer ist „Tree of life“ eine musikalische Fundgrube. Kaufbefehl!

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