Albumcheck | The Midsummer Station von Owl City

Konzeptänderung steht an – Der Sänger von „Fireflies“ sagt mit seinem vierten Album „The Midsummer Station“ dem verträumten Gesang der Vergangenheit endgültig ade. Auf dem Plan steht nun elektronischer Dance-Pop. Auf jeden Fall partytauglicher als die vorherigen Alben, aber ob mit diesen Songs auch Nummer-eins-Hits gelingen können?

Fast schon akribisch arbeitete der aus Minnesota stammende Adam Young ( besser bekannt als Owl City) an seinem neuen Album „The Midsummer Station“, denn es sollte sich so einiges am Musikstil ändern. Aus dem verträumten Gesang, den wir aus „Fireflies“ kennen, wurde nun elektronischer Dance-Pop. Auch von den früher häufig zu hörenden Piano-Klängen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Schade, denn damit verabschiedet sich auch ein Teil seiner Identität.

Trotzdem enttäuscht „The Midsummer Station“ keineswegs im Vergleich zu vorherigen Alben. Vielmehr ist es ein gewagter Neustart im Dancefloor-Bereich. Doch nicht nur die Beats sind neu, auch der Text hat sich verändert. Früher waren schräge Ideen und die momentane Laune der Auslöser für die entstandenen Texte. Heute hingegen versucht Owl City Songtexte zu schreiben, mit denen sich die Zuhörer besser identifizieren können.
Veränderungen hin oder her, mit dem neuen Album macht Owl City einen weiteren großen Schritt seiner Karriere.

Fazit: Neue Beats. Neue Texte. Neues Genre. Und auch eine neue Chance? Denn alle die den alten Adam Young mit „Fireflies“ nicht mochten, sollten sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen mal in das neue Dance-Pop Album reinzuhören.

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