Albumcheck | Southern Air von Yellowcard

Pop-Punk und das mit einer Violine? Yellowcard machts möglich! Mit ihrem neuen Album „Southern Air“ zeigen uns die Jungs somit keineswegs die gelbe Karte, vielmehr dass sie nach nun 15 Jahren Bandgeschichte mehr Spaß denn je an ihrer Musik haben.

Seit der Gründung 1997 hat sich Yellowcard besatzungsmässig fast komplett erneuert. Ihrem Grundprinzip hingegen sind sie immer treu geblieben. Selbst heute noch sind die Violinen-Solos ein wichtiger Part, welcher die Band schlussendlich ausmacht.

Nun zum Album. Mit 10 Songs zwar nicht gerade besonders vollgepackt aber wie heißt es es so schön? Qualität vor Quantität – Klasse statt Masse? Trifft hier absolut zu, denn jeder einzelne Song glänzt mit einer top Mischung aus Alternative Rock und modernem Pop-Punk. Highlight der Songs bleibt natürlich der Einsatz einer Violine, welcher schon fast zur Tradition geworden ist. Zudem ein schickes CD-Cover!

Einziges kleines Manko: Die Songs wirken teils etwas standardmässig und auch einer, welcher auf irgendeine Weise heraussticht, ist zu vermissen. Schade zwar, aber immerhin bleibt so das gesamte Album in Erinnerung und nicht nur ein einziger Song.

Fazit: Hörenswert!!!

Das schreibt unser Ulf dazu: 

Yellowcard waren nach sieben Studioalben und Filmmusikbeiträgen keine wirklich unbekannte Band mehr. Mitte August erschien nun der lange erwartete achte Longplayer der Pop-Punker aus Florida: Southern Air.

Herausgekommen sind nach recht kurzer Einspielzeit vierzig Minuten mäßig spannendes Wohlstandskindergeschrabbel, welches mit seltenen Variationen und ohne wesentliche Dynamik auskommt. Wenn auch der neunte Titel, “Ten”, eine löbliche Ausnahme bildet, vermag er nicht den Mangel an Spannung auszugleichen.

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