Albumcheck | Sorry, We’re Open von Bonaparte

„Sorry We’re Open“ ist das erste Album welches in einem professionellen Tonstudio aufgenommen wurde. Mit dem für Bonaparte üblichen Mix aus Electro-Punk, Rock und Folk steht zwar keine große Veränderung an, aber dennoch wirken die Songs um einiges frischer.

Das neue Album „Sorry We’re Open“ ist das Ergebnis wenn die Berliner Band und der Schweizer Frontmann beschließen endlich einmal in einem richtigen Tonstudio aufzunehmen. Eingeleitet wird das Album von etwas düster wirkenden Seemannsklängen, welche nicht zum typischen Bonaparte-System passen. Richtig viel anfangen kann man mit diesem Song zwar nicht, aber dennoch eine nette Abwechslung zu den darauf folgenden Songs. Diese basieren hauptsächlich auf verzerrten Gitarren, schlagenden Beats und dem teils irrsinnigen Sprechgesang des Frontmanns. Das Besondere an den Songs ist aber vorallem der raue und rustikale Sound.

Im Vergleich zu vorherigen Werken ist „Sorry, We’re Open“ also durchaus ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn ihre Musik immernoch sehr individuell ist haben Bonaparte es geschafft durch die professionellen Aufnahmen einiges an Qualität drauf zupacken. Vorallem der Song „Alles schon gesehen“, welcher zusammen mit Deichkind aufgenommen wurde, zeigt dass ihre speziellen Songs auch Massenkompatibel sein können.

Fazit: Einige tolle Songs sind dabei, aber man sollte trotzdem besser mal reinhören bevor man sich zum Kauf entscheidet

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